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Seniorenzentrum am Heiligenberg Jena

SICH ZU HAUSE FÜHLEN

Unser Seniorenzentrum in der Naumburgerstraße befindet sich im nördlichen Teil der Stadt Jena und ist in das Wohngebiet dieses Stadtteils integriert. Es verfügt über 86 vollstationäre Pflegeplätze, welche sich auf drei Wohnbereichen verteilen.

Die Philosophie unseres Hauses lautet: »SICH ZU HAUSE FÜHLEN«

Sie wohnen in freundlich eingerichteten Ein- oder Zweibettzimmern, welche teilweise auch über einen Balkon verfügen und wie nachfolgend beschrieben ausgestattet sind:

  • Pflegebett und Pflegenachtschrank
  • Kleiderschrank und Sideboard
  • Tisch mit zwei Stühlen
  • Telefon mit integriertem Notrufsystem
  • Fernseh- und Radioanschluss
  • Außenjalousie

Obwohl die Zimmer möbliert sind, haben Sie die Möglichkeit, Ihre persönlichen und liebgewonnenen Gegenstände mitzubringen. Soweit der Platz ausreichend ist, können Bilder, Tisch, Stühle, Regale, Lampen, Sessel oder eventuell auch ein Sofa mitgebracht werden. Alle Zimmer verfügen über einen Sanitärbereich mit Dusche, Waschbecken und Toilette. Bei der persönlichen Gestaltung Ihres Zimmers stehen Ihnen unsere Mitarbeiter*innen gern beratend zur Seite.

Kontakt und Anfahrt

Leiter:
Lars Fischer


Adresse:
Naumburger Straße 55a
07743 Jena

Telefon 03641 48 41 02
Telefax 03641 48 41 05
E-Mail heiligenberg@awo-jena-weimar.de

Pflege und Betreuung

Pflege
Jeder Mensch ist einzigartig und nicht austauschbar. Seine Individualität aus eigener einmaliger Lebensgeschichte, seinen Gewohnheiten, seinen Einstellungen, seinen persönlichen Bedürfnissen und Wünschen kennzeichnet ihn als unverwechselbar. Ganzheitliche Pflege verstehen wir somit als personenorientierte Pflege.

Um diese ganzheitliche Pflege durchführen zu können, sind nachfolgend aufgeführte Kernaussagen Grundvoraussetzung für unser pflegerisches Selbstverständnis:

Altenpflege ist

  • Beziehungspflege
  • dauerhafte Pflege
  • Individual- und Bezugspflege
  • Beratung, Anleitung und Unterstützung
  • Stärkung, Ermutigung und Entlastung
  • biographie- und zukunftsorientiert
  • Fremdhilfe und Hilfe zur Selbsthilfe
  • Aktivierung und Rehabilitation
  • Sterbebegleitung und Trauerarbeit

Die Pflege und Betreuung unserer Bewohner*innen beinhaltet stets, dass immer mindestens zwei Menschen miteinander in Beziehung treten. Beziehung in der Pflege heißt zum einen, die Pflegeperson kennt die Wünsche und Bedürfnisse unserer Bewohner*innen; auf der anderen Seite begleitet, unterstützt und aktiviert sie die zu pflegende Person. Die Qualität dieser Beziehung ist von verschiedensten Faktoren wie Vertrauen, Diskretion, Geduld und dem Ausstrahlen von Hoffnung und Zuversicht abhängig. Wir sind uns dieser Bedeutung der Bewohner – Pflegeperson – Beziehung bewusst und wir sehen unsere Bewohner*innen in dieser Beziehung als Partner.

Soziale Betreuung
Die soziale und die psychosoziale Betreuung ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit. Sie ist eng mit der Pflege vernetzt, denn es ist unser Ziel, ganzheitlich zu pflegen. Aus diesem Ansatz ergibt sich, dass Pflege und Betreuung nie voneinander getrennt betrachtet werden. Durch liebevolle Betreuung, emotionale Zuwendung, Beratung und Begleitung sorgen wir dafür, dass sich unsere Bewohner*innen angenommen und verstanden fühlen. Psychische Defizite zu erkennen und auszugleichen sind für uns eine wichtige Aufgabe.

Durch die Zusammenarbeit mit Angehörigen, Betreuern, Ärzten und Therapeuten, als auch aller intern beschäftigten Mitarbeiter*innen sorgen wir für psychische Ausgeglichenheit und Wohlbefinden.

Durch körperliche und geistige Verluste, die häufig mit dem Altwerden einhergehen, ist die Unabhängigkeit und die Selbstständigkeit unserer Bewohner*innen in unterschiedlichem Maße eingeschränkt. Um diese zu kompensieren, erhalten unsere Bewohner*innen ausreichende und angemessene Information und Beratung. Dabei sollen die Beziehungen, in denen sie zueinander stehen, erhalten und gefördert werden. Eine wichtige Säule in diesem Prozess ist die Arbeit unserer Ergotherapeuten. Der Schwerpunkt der Ergotherapie umfasst den psychosozialen und motorisch-funktionellen Bereich, das Selbsthilfetraining und die Freizeitgestaltung.

Verpflegung
Die Speisenversorgung ist neben dem Wohnen, der Pflege und der Betreuung eine weitere Säule in der stationären Versorgung pflegebedürftiger Menschen. Wir sind stets bemüht, praktikable Ideen zu entwickeln und die Mahlzeiten in ein aktivierendes Heimkonzept einzugliedern.

Essen ist ein soziales Ereignis und ein kulturelles Erlebnis im Tagesverlauf. Der Bewohner oder die Bewohnerin fühlt sich nicht »abgespeist«, sondern sieht sich in seiner/ihrer Selbständigkeit angeregt und erlebt das Gefühl für das »Besondere«.

Die Menüplanung dient als Medium für eine bewohnerorientierte, aktivierende Verpflegung. Die Zusammenstellung der Speisekarte ist mehr als ein Aneinanderreihen von Gerichten. Bei der Planung und Auswahl aller Mahlzeiten werden das ökologische und ökonomische Umfeld des Seniorenzentrums, sowie die Wünsche und Ideen unserer Bewohner*innen berücksichtigt.

In unserer Einrichtung gibt es 6 Mahlzeiten am Tag, die in der hauseigenen Küche zubereitet werden:

ab 8.00 Uhr Frühstück
ab 10.00 Uhr Zwischenmahlzeit
ab 12.00 Uhr Mittagessen
ab 14.30 Uhr Nachmittagskaffee
ab 17.30 Uhr Abendessen
ab 21.00 Uhr Spätmahlzeit

Bei allen Mahlzeiten besteht Wahlmöglichkeit.

Information

Preise
Das Heimentgelt errechnet sich in Abhängigkeit vom vorliegenden Pflegegrad. Die Pflegekasse zahlt stets einen Teil der anfallenden Heimkosten, so dass sich für unsere Bewohner*innen ein selbst zu leistender Betrag ergibt. Für den Fall, dass Ihre Rente, Pension oder ihr Vermögen nicht ausreichen, müssen diese Fragen rechtzeitig vor dem Einzug mit dem zuständigen Sozialamt geklärt werden. Selbstverständlich können Sie sich auch mit diesen Fragen an uns wenden.


Unser Haus