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Sehen lernen mit Köpfchen

Seit zwanzig Jahren gibt es in Weimar die Frühförderstelle für sehgeschädigte und blinde Kinder in Thüringen. Diese hatte am Samstag, den 04.06.2016, zu einer Geburtstagsparty in den Kindergarten „Sonnenschein“ in Weimar- West eingeladen. 45 Familien mit sehbehinderten Kindern waren gekommen, angereist aus dem gesamten Freistaat. Die Frühförderstelle, die seinerzeit aus einer Elterninitiative heraus entstand und heute von der AWO getragen wird, betreut Vorschulkinder in ganz Thüringen. Sie ist eine Art Schnittstelle zwischen Augenarzt und Neurologen. Denn Sehen ist nicht nur etwas, was die Augen machen sondern Sehen ist auch das, was der Kopf macht. Hier setzen die Betreuerinnen an. Die Frühförderstelle arbeitet mit den betroffenen Kindern, aber auch mit den Eltern und dem Kindergarten. Sie betrachten das Umfeld, geben Empfehlungen zur Gestaltung von Arbeits- und Spielorten und bringen den Kindern bei, um Hilfe zu bitten. In Anspruch genommen werden kann die Hilfe durch die Frühförderstelle für Kinder mit leichten und erheblichen Einschränkungen offiziell in der Zeit zwischen Geburt und Einschulung. Die Förderinnen schwärmen von Weimar aus in die Orte, an denen sie gebraucht werden. Zur Zeit bis nach Altenburg, Nordhausen, aber auch nach Apolda, Bad Berka und demnächst Tannroda.

Die Frühförderstelle dankt den vielen fleißigen Helferleinchen, die großen Anteil am Gelingen des Familienfestes hatten:

  • den Erzieherinnen des Kindergarten „Sonnenschein“ in Weimar-West für die bei der Vorbereitung und Durchführung geholfen haben
  • den Mitarbeitern der AWO Carenet und hier besonders den Mitarbeitern der Küche im Seniorenzentrum „Am Paradies“ und den Haustechnikern der Kindertagesstätten
  • der Freiwilligen Feuerwehr aus Weimar-Taubach (nicht Ehringsdorf wie in der TLZ stand), die mit ihrem Einsatzfahrzeug und ihren Aktionen den Kindern viel Spass bereitet haben
  • dem Kaufland Gera-Lusan für das Sponsoren von Preisen für die Kinder
  • der Kindertagesstätte „Unterm Regenbogen“ aus Zeulenroda für das Bereitstellen der Zuckerwattemaschine
  • Frau Ulrike Heerwagen, die stellvertretend für die Mitarbeiter des Mobilen Sonderpädagogischen Dienstes (MSD) aus Gera angereist ist
  • den ehrenamtlichen Helfern Sophie, Julius, Jenny, Pascal, Sven, René und Falko, die für wichtige Attraktionen und ein entspanntes Familienfest sorgten
  • den vielen Gratulanten aus ganz Thüringen

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